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Vermachung eines Kaufrechts l├Âst Grunderwerbsteuerpflicht aus

Sieht ein Verm├Ąchtnis nur ein Kaufrecht f├╝r eine zum Nachlass geh├Ârende Immobilie vor, gilt f├╝r den Kauf nicht die Grunderwerbsteuerbefreiung f├╝r Erwerbe von Todes wegen.

F├╝r Immobilien, die Teil einer Erbschaft oder Schenkung sind, f├Ąllt bei der ├ťbertragung auf den neuen Eigent├╝mer keine Grunderwerbsteuer an. Hat der Erblasser im Testament einem der Bedachten dagegen nur per Verm├Ąchtnis das Kaufrecht einer zum Nachlass geh├Ârenden Immobilie zugesprochen, unterliegt der Kaufvertrag der Grunderwerbsteuer. Der Bundesfinanzhof sieht in diesem Fall keinen Grund f├╝r eine Steuerbefreiung nach den Regelungen f├╝r Erwerbe von Todes wegen. Rechtsgrund des ├ťbereignungsanspruchs f├╝r die Immobilie ist der mit dem Erben geschlossene Kaufvertrag und nicht das Verm├Ąchtnis des Erblassers. Ob ein Verm├Ąchtnis einen direkten Anspruch auf ├ťbereignung oder nur ein Recht auf Abschluss eines Kaufvertrags gew├Ąhrt, ist im Einzelfall zu ermitteln.